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Einmal im Jahr ist bei uns alles bunter,
einmal im Jahr geht die Lernzeit echt unter,
und diesmal – dank der Ideen der Tagesheimsprecherinnen –
konnte das Faschingsfest am 10. Februar mittags beginnen.

So mancher war über die Mottowahl entzückt:

– einfach ein bisschen verrückt.

Alles steckte in diesem Motto drin,
jede Verkleidung ergab einfach Sinn,
und so trudelten viele bunte Gestalten ein.
Doch in den Speisesaal kam man so schnell nicht rein:
Ein sprechender Spiegel wies jeden Einzelnen an,
zu welcher Farbe am Tisch er sich begeben kann.
Danach durften wir den mit Folie verhängten Gang passieren,
und nach den mit Stoff verhängten Türen
mussten wir nur noch durch Reifen über oder unter den Tisch
- Sport hält ja bekanntlich frisch.

Im Speisesaal standen alle Tische quer,
Mallorca-Trinkhalme erleichterten uns den Teegenuss sehr,
und nach dem Essen widmeten wir uns diversen Spielen,
um großen Süßigkeitenverzehr zu erzielen.

Zunächst gab´s ´ne Runde „Blinde Kuh“,
mit ihr fanden wir diejenigen im Nu,
die die Ehre hatten, ihre Mitspieler auszuwählen:
Beim „Spontanen Dreier“ muss man auf ein gutes Team zählen.

In 20 Minuten sollte es gelingen,
die Begriffe „Urwald-Egbert-Tänzerin“ in ein Theaterstück zu bringen.
Alle Teams hatten super Ideen
und mussten nun vor einer Jury bestehen.

Beim Stück - vor allen vorgetragen -,
entschied bei den Wer-sind-die-Besten?-Fragen
die wohl härteste Jury der Welt.
Ihr alle wisst, wer zu ihr zählt…
Nein? Dann sei ein Tipp genannt:
Beim besten Kostüm genügte es nicht, schön und besonders zu sein,
nein, als Model laufen musste man obendrein.

Eigentlich hätten sich Preise für ganz viele geziemt,
eigentlich hätte jeder ´ne Ehrung verdient.
Doch nur einer kann gewinnen,
auch bei der Reise nach Jerusalem, die nun sollte beginnen.

Beim „Roten Pferd“ und manch´ anderem Faschingshit
beschleunigte jeder nun seinen Schritt.

Wie das Spiel raste auch die Zeit davon
und alsbald war es Zeit zum Heimgeh´n schon.


Besonderer Dank an die Tagesheimsprecherinnen und das Team –
gemeinsam brachten wir es scheinbar hin,
dass der Tag im Tagesheim in diesem Ausnahmezustand,
der allseits als Fasching ist bekannt,
ganz anders als alle anderen war:

Helau und Alaaf der Faschingsschar!!



Ingrid Kleinlein
I


 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 


 

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